1. Innsbrucker Hörsaalslam

Am 14. Juni fand in Innsbruck – auf der Universität Innsbruck – der erste Innsbrucker Hörsaalslam statt. Organisiert wurde der Hörsaalslam im Rahmen einer Lehrveranstaltung der Vergleichenden Literaturwissenschaften.

Was ist ein Poetryslam

Ein Poetryslam ist ein Dichterwettstreit nach strengen Regeln: Jeder Vortragende hat eine festgelegte Zeit, einen eigenen Text vorzutragen. Dabei ist entscheidend, dass es sich um einen eigenen Text handelt und dass – außer in Zitaten – nicht gesungen wird. Es dürfen keine Kostüme, Musikinstrumente oder sonstige Requisiten verwendet werden. Entscheidend ist dabei nicht nur die Qualität der Texte, sondern auch die Performance bzw. die Selbstdarstellung, die den Vortrag ergänzt. Eine Jury bzw. das Publikum entscheidet dann über den Sieger. Die Deutschsprachige Poetryslam-Szene gehört zu den größten der Welt.

Erster Innsbrucker Hörsaalslam – Die Teilnehmer

Der Innsbrucker Hörsaalslam wurde moderiert von Stefan Abermann ist selbst Poetry Slammer und unterrichtet an der Universität Innsbruck. Das Teilnehmerfeld des ersten Innsbrucker Hörsaalslams ist international besetzt. Zunächst gibt Abermann selbst ein Beispiel für einen Poetry Slam. Dies soll als Grundlage für die späteren Entscheide für die Jury sein. Einige der TeilnehmerInnen stehen das erste Mal auf der Bühne bzw. sprechen sie das erste Mal vor einem großen Publikum. Dabei handelt es sich um StudentInnen, die direkt aus der Vorlesung heraus, die Gelegenheit nützten, sich selbst zu präsentieren. Neben den Studentinnen sind Alex Burkhard (aus Deutschland), Alice Reichmann (aus Österreich) und
Remo Rickenbacher (aus der Schweiz) mit dabei.

Charity-Slam

Der erste Innsbrucker Hörsaalslam war ein Charity-Slam. Es gab Getränke und mit freiwilligen Spenden konnte man den Verein Refugees Learn unterstützen. Dieser organisiert auf ehrenamtlicher Basis Deutschkurse für Asylwerber.

Ausschnitt aus dem 1. Hörsaalslam

Remo Rickenbacher

Alex Burkhard

1. Innsbrucker Hörsaalslam
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