Texte fürs Web – Teil 1

Content is King!

Nicht nur im Bereich von Marketing und Werbing spielt dieses Zitat eine wichtige Rolle – es gilt auch für den eigenen Blog, für die eigene Homepage aber auch für den Firmen-Internetauftritt. Denn – sind wir mal ehrlich – wer will immer wieder das gleiche, aufgewärmte Zeug lesen? Daher ist es notwendig Zeit in die eigenen Texte zu investieren um dem Besucher der Seite etwas Neues und Einzigartiges bieten zu können. Hier findest du eine kurze Einführung in das Erstellen von Texten fürs Web.

Texte für Suchmaschinen optimieren

Man sollte natürlich beim Erstellen von Texten niemals aus den Augen verlieren, dass man sie eigentlich für den Nutzer schreibt. Allerdings gibt es auch einige Aspekte, über die sich auch Google freut.

Duplicate Content – Texte aus der eigenen Feder

Seit Panda Update 4.0 bewertet Google auch die Inhalte und es wird immer wichtiger, die Texte selbst zu verfassen. Google erkennt gleiche Inhalte und weiß (hoffentlich) auch, welcher Text vorher dar war.

1:1-Kopien bieten für den User keinen Mehrwert – und das will Google mit seinen Suchergebnissen erinnern – und sollten daher vermieden werden.

Schlüsselwörter / Keywords im Text

Schlüsselwörter, Keywords oder schlicht und einfach Suchwörter sind jene Begriffe, die User verwenden um in den Suchmaschinen das Gewünschte zu finden. Je genauer die eigene Seite diesen Suchanfragen entspricht desto besser.

Aus diesem Grund sollte man sich beim Erstellen von Texten fürs Web Zeit lassen und überlegen, welches die genau die entsprechenden Schlüsselbegriffe sein könnten. Wichtig ist aber, dass nicht sinnlos Keywords aneinander gereiht werden. Die Keywords und Keyword-Terme (Verbindung mehrerer zusammenhängender Begriffe) müssen zum Inhalt des Textes passen, dabei können allerdings auch passende, aus dem Umfeld des Keywords stammende Begriffe verwendet werden, sodass ein runder, gut lesbarer Text fürs Web entsteht.

Keyword Stuffing

Zu Beginn der Suchmaschinenoptimierung genügte es, einen Text mit möglichst vielen Keywords vollzustopfen. Durch die oft sinnlose Wiederholung von Schlüsselbegriffen konnte man sein Google Ranking verbessern. Das heißt, hier wurden die Keywords im Text selbst, in den Meta-Daten, in Links und Link-Texten künstlich erhöht.

Durch die stark verbesserten Suchmaschinen-Algorithmen ist dies einerseits nicht mehr notwendig und andererseits wird eine große Keyworddichte von Google als SEO-Spam erkannt und abgestraft. Ein bekanntes Beispiel für diese Abstrafung ist BMW. 2006 verbannte Google BMW Deutschland (kurzfristig) gänzlich aus den Ergebnislisten von Suchanfragen.

Keyworddichte / Keyword-Density (KD)

Die Keyword-Dichte in Prozent gibt an, wie häufig das Keyword im Vergleich zur gesamten Wortanzahl des Textes vorkommt. Dieser Wert liegt zwischen 0 und 100% – wobei die äußeren Pole logischer Weise sinnlos sind. Google gibt zwar keine genaue Richtlinie über die beste Keyworddichte aus, aber man geht davon aus, dass Werte zwischen 2 und 5% im Fließtext gut gewertet werden. Das bedeutet, dass auf 100 Wörter zwischen 2 und 5 Schlüsselwörter kommen sollten.

Wobei viele SEO-Texter sich in der Zwischenzeit auf eine neuere Formel zur Berechnung der Keyword-Dichte stützen: die WDF*IDF-Formel.

WDF steht dabei für within document frequency und IDF für inversed document frequency. Das bedeutet, dass die Häufigkeit der Keywords innerhalb des Dokuments bzw. Textes (WDF) mit der Anzahl von Dokumenten mit dem gleichen Schlüsselwort innerhalb des Webauftritts (IDF) in Beziehung gesetzt wird. Es gibt zahlreiche (kostenlose) Tools im Netz, mit der dieser Wert berechnet werden kann.

Aber damit ist es noch nicht genug. Es kommt auch auf die richtige Platzierung der Keywords an:

Keyword-Platzierung

Wenn man Texte fürs Web schreibt, sollte man neben der Keyworddichte auch auf die richtige Platzierung der Keywords im Text achten:

  • Keyword-Abstand (Proximity und Anti-Proximity)
  • Verteilung innerhalb des Textes
  • Keyword-Häufigkeit in verschiedenen Bereichen des Textes: Ankertexte von Links (intern und extern), Fettschrift, Teaser, Zwischenüberschriften, Listen, Bilder
  • Keywords in der Hauptüberschrift (h1)
  • im <title>
  • in der Url
  • in der Meta-Description (diese wird bei Google-Suchergebnissen angezeigt)

Um den Text flüssiger und spannender zu gestalten können Synonyme und Pluralformen verwendet werden. Auch Themenzusammenhänge werden von Suchmaschinen erkannt und erhöhen das Ranking.

Weiter geht es mit Texte fürs Web – Teil 2: hier geht es weiter mit dem Text selbst und wie dieser lesbarer gestaltet werden kann.

 

Texte fürs Web – Teil 1
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